Neuerscheinung

Soeben  im Mitteldeutschen Verlag Halle/Sa. erschienen!

Inhalt: Samuel und Hannah verabreden sich zur Geisterstunde auf dem Friedhof - das kann ja heiter werden! Die beiden treffen auf jonglierende Gerippe, bolzende Zombies, eine Schrille Madam und nicht zuletzt auf einen gruseligen Vorfahren Samuels, dem sie bei einer besonderen Mission helfen müssen.

Frank Kreisler lädt Leserinnen und Leser ab 10 Jahren auf eine abenteuerliche Geisterbahnfahrt ein, die zwar für manches Zähneklappern sorgt, aber vor allem ungeheuer witzig daherkommt. Ein Gruselerlebnis der fröhlichen Art!

Das bin ich: Autor, Entertainer - und neuerdings auch Gespensterdomteur. Foto: Michael Diezel, Stadtbibliothek Waldheim.



 

Interview des Mitteldeutschen Verlages aus aktuellem Anlass

 

Weshalb haben Sie sich dazu entschieden ein Gruselbuch für Kinder zu schreiben?
Ich bin an der Ostsee groß geworden und hatte ein interessantes Hobby: am Strand entlang laufen und im Sand, im Geröll nach Fossilien Ausschau halten: Trilobiten, Donnerkeile, Seelilien … Dabei vergaß ich regelmäßig die Zeit und dunkel wurde es sehr schnell, sobald die Sonne hinterm Horizont verschwunden war. Auweia! Ich musste noch nach Rostock, wo ich wohnte. Der Weg zur Bahn führte durch einen Wald, an einem Friedhof vorbei. Ab jetzt wurde es gruselig. Der Pfad war gerade noch zu erkennen. Geräusche waren deutlich zu hören: knistern, krachen, knarzen, schmatzen, andere seltsame Laute … Und nun kam die Phantasie ins Spiel. Sagenhaft, was ich im Dunkeln nun so alles vermutete: Wildschweine, Räuber, wandelnde Skelette, Zombies, Monster usw. Doch ich kam wohlbehalten an der Bahn an und konnte über das alles nur lachen. So weit, so gut. Als ich vor ein paar Monaten auf der Suche nach einer Idee für eine neue Geschichte war, haben diese Gestalten mysteriöserweise an meine Tür geklopft und ich habe ihnen geöffnet …

Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Bücher?

Die Ideen für meine Bücher entstehen in meinem Kopf. Da spielen dann natürlich auch literarische Vorlieben eine große Rolle. Aber auch Reisen bildet diesbezüglich, viel lesen sowieso und Gespräche natürlich.

Welches war Ihr Lieblingsbuch als Kind?
Also, ich fand »Käuzchenkuhle« von Horst Beseler unheimlich spannend. Ein altes Geheimnis, Nacht, Wald, mysteriöse Vorgänge, auch hier seltsame Gestalten. Da knisterte vor Spannung das Papier! Aber ich war ebenso ein regelmäßiger Leser von Zeitschriften, wie das »Mosaik« mit den Digedags, welches die Phantasie beflügelte und mich mit in die weite Welt hinausnahm oder in andere historische Epochen entführte.

 

Mai 2018